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Finale Scaleautocup

Hallo Racers,

so, das war die Saison 2017 / 2018. Ein herrliches Finale mit Grillen und einem gemütlichem Ausklang gab es mal wieder bei Horst am Hazelcreek Speedway! Vielen Dank dafür nochmal ganz offiziell an Horst!

Acht Fahrer fanden sich bei herrlichem Wetter an der Bahn ein und wappneten sich für den Finallauf der DTM und des Scaleautocup zumal es bei den Plätzen 1 – 3 also auch 4 – 6 noch sehr sehr eng zu ging. Bei der Abnahme gab es diesmal ein kleines Problem mit dem Playstation R8 von Robin, dessen Vorderräder deutlich Luft zum Messplatte hatten. Nach langem hin und her und vielen Quertests auf anderen Messplatten, einigen Rädertauschaktionen und auch dem Gegenmessen der Messplatte konnten wir dann doch noch das Problem an der Grundplatte ausmachen, die scheinbar beim letzten Bahnabflug doch mehr abgekommen hatte und nicht mehr plan war. Nachdem das gerichtet wurde konnte es auch schon losgehen mit dem Finale zur DTM. Das Ergebnis dazu findet ihr auf der Homepage der HopfaSlota! Nach dem Grillen hieß es dann anpfiff zum Qualifying des Scaleautocup. Überraschenderweise wollte mein PRO 991 Porsche so gar nicht sauber fahren und deslottete in fast jeder Runde des Qualifyings. Auch HaJü konnte nicht so recht in den Fluss zurückfinden und platzierte sich diesesmal in der langsamen Gruppe. Generell erkennt man die starke Tendenz zum Audi R8 da es 5 von 8 Fahrezeuge waren, die unter dem Zeichen der Ingolstädter fuhren. Neben mir war noch Markus mit seinem Alpina B3 und Horst mit seiner blauen Viper am aufmischen des Feldes.

Das Qualyergebnis in Zeiten:

1. 6,882s – Harry
2. 6,933s – Horst
3. 7,094s – Markus
4. 7,108s – Robin
5. 7,167s – HaJü
6. 7,349s – Kai
7. 7,477s – Carsten
8. 7,626s – Mike

Gefahren wurde in zwei vierer Gruppen, gestartet mit der langsameren um HaJü, Kai, Carsten und meiner einer. Ganz klar schien HaJü seine Probleme langsam in den Griff zu kriegen und zeigte uns, dass er in der langsameren Gruppe definitiv nichts zu suchen hatte. Leider musste er im zweiten Turn gegen mich einen Abflug kassieren, da ich meinen 991er nicht spurtreu fahren konnte und mein Heck leider seinen Wagen zum deslotten brachte. Nachdem ich selbst ein paar mal noch neu eingesetzt werden musst merkte ich letzlich, dass ich die Bremse noch von der DTM drin hatte was bei dem Longcan definitiv ein Fehler ist, denn dadurch rutschte mir das Heck beim anbremsen immer weg und beim gasgeben überholte mich dann das Heck recht gern, da es ja bereits am rutschen war. Also Bremse auf 0 und dann gib ihm… siehe da, jetzt waren Fights möglich! Zeitweise konnte ich mich sogar in den windschatten von HaJü hängen und die ein oder andere sehr schnelle Runde mitfahren. Kai kämpfte ebenfalls ein starkes Rennen mit einem wunderschön aufgebauten R8 im Battlefielddesign mit 24h Beleuchtung (6 Leuchten vorne, vier hinten, inkl. Bremslicht auf nur zwei der hinteren LEDs sowie Auspuffflammen an den umgesetzten Endtöpfen des R8 entsprechend Originalvorlage). Carsten kämpfte ein wenig mit einem scheinbar schwachen Motor, da er die Perfomance seiner Mitfahrer nicht recht mithalten konnte. HaJü schloss den Durchgang mit einer 17:34,223 und setzte damit die Messlatte für die schnelle Gruppe relativ hoch. Davon ließen sich aber weder der Lokalmatador, noch der direkte Kontrahent um den Tabellenplatz 1 einschüchtern. Markus fühlte sich mit seinem BMW etwas langsam, was aber lt. seinen Zeiten nicht unbedingt der Fall war, jedoch ist der M3 in den Kurven bei weiten nicht so sicher wie ein R8, warum ich mir hier wohl etwas für den Jaguar und den M3 einfallen lassen muss. Robin zog seine Spuren gnadenlos durch, musste aber mit zwei Abflügen die leider auch durch einen verklemmten Leitkiel zusätzlich Zeit beim Einsetzen beanspruchten letztlich anderen den Vortritt lassen. Horst machte ein wahnsinnig gutes Rennen und fuhr fast fehlerfrei wohingegen Harry… nunja… Harry… er fuhr scheinbar in einer ganz anderen Klasse, den zum ersten Mal zeigte sich ein PRO Aufbau als definitiv unschlagbar. So fielen die Rundenzeiten auf 6,5s, wenn ich richtig mitgezählt habe kein Abflug und somit ein astreines wahnsinnig schnelles Rennen für ihn. Wo sich HaJü aus der langsameren Gruppe mit seiner Zeit nach 50 Runden pro Spur nun platziert hat zeigt euch die folgende Ergebnistabelle

1. 17:12,932s – Harry
2. 17:34,223s – HaJü
3. 17:43,921s – Horst
4. 17:52,616s – Robin
5. 18:08,178s – Mike
6. 18:13,099s – Kai
7. 18:19,065s – Markus
8. 19:30,874s – Carsten

 

20180505_224954

 

 

Somit ergibt sich in den Tabellen nochmal ein kleines durcheinander und der ein oder andere Platz wurde getauscht. Nachfolgend nun die Treppchenplätze im Kurzüberblick, die komplette Tabelle findet ihr im Reiter Scaleautocup unter Ergebnisse.

Das Saisonergebnis für die Wertung in der PRO-Klasse stand im vornherein schon fest und konnte von Harry heute nur nochmal bestätigt werden

Platz 1 mit 132 Punkten geht an Harry , Platz 2 mit 122 Punkten an mich

20180505_224821

 

Das Saisonergebnis für die Wertung in der AM-Klasse wurde nochmal etwas durchgemischt, sodass Markus nun von Horst vom Treppchen gestoßen wurde.

Platz 1 mit 130 Punkten HaJü, Platz 2 mit 126 Punkten  Robin und Platz 3 mit 111 Punkten Horst

20180505_225223

 

Missachten wir mal die beiden unterschiedlichen Wertungen und schmeißen wir mal die Gesamtergebnisse der Läufe zusammen ergibt sich eine echt knappe Kiste an der Spitze…

Platz 1 mit 126 Punkten HaJü, Platz 2 mit 125 Punkten Harry und Platz 3 mit 123 Punkten Robin

20180505_225051

Nach dem gemütlichen Ausklang mit einem Resume zur Saison wurde auch beschlossen, die AM und PRO in einer Wertung zu fahren, anstatt hier unterschiedliche Tabellen zu führen. Sollte sich in der kommenden Saison die PRO Aufbauten doch als klarer Favorit herausstellen, sind die Tabellen relativ schnell nochmal auseinander geschrieben.

Wie bereits angekündigt, wird der 991 für AM und PRO zugelassen, bei der PRO Wertung gibt es gewichtstechnisch noch ein paar Anpassungen und bei AM darf der 997er Porsche nun auch Lexanscheiben verbaun. Ebenfalls werden die Vorderräder auf eine Minimalbreite von 5mm runtergedreht, wobei die bestehenden Vorderräder weiter gefahren werden dürfen.

Danke nochmal an alle Mitfahrer, alle Bahnbetreiber und alle Sponsoren die diese Rennserie ermöglicht haben. Ich wünsche bereits einigen von euch eine schöne Sommerpause und ich freue mich schon auf die kommende Saison.

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