It’s time for a race!
Unsere erste offizielle Veranstaltung eines Rennens. Die Klasse 8a der Hauptschule Abensberg hat uns für einen kleinen internen Wettkampf besucht.
Die 15 Schülerinnen und Schüler waren anfänglich etwas skeptisch. „Was soll man denn mit so nem Spielzeug anfangen“ hätte man in ihre Gedankenblasen in einem Comic schreiben können, so zumindest war der Gesichtsausdruck einzelner zu deuten.
Markus’ Ansprache zur Begrüßung, worum es gehe und wie man sich zu verhalten habe, wurde von allen Gehör geschenkt. Danach sollte es los gehen: Jeder durfte 5 Minuten trainieren. Dazu musste sich jeder bei Mike „anmelden“ und wurde auf einer Liste abgehakt, nicht dass sich jemand eine zweite Trainingszeit „ermogelt“ und somit einen Vorteil gegenüber den anderen hätte
Die Zurückhaltung vor dem ersten Training war nach dem ersten Lauf verflogen, denn schnell sahen die Schülerinnen und Schüler, welchen Spaß das ganze machen kann. Die Trainingszeit verging wie im Flug und so wurde das Qualifying gestartet.
Hier überraschte u.a. Jaqueline mit einer sehr guten Zeit, was ihr lange Zeit die Poleposition sicherte. Letztlich wurde sie jedoch u.a. von Frau Gradl, der Lehrerin, auf Platz fünf verwiesen. Interessant zuzusehen war bei Tobias Z., der mit Konzentration sicher seine Runden gedreht und letztlich auch die Bestzeit als letzter Starter erfahren hatte.
Nun konnten die Gruppen gebildet werden, doch vor dem Rennen sollte erst einmal das Abendessen im Stanxxs, im Erdgeschoss des Gebäudes, eingenommen werden. Das Rennen konnte nun starten. Schnell zeigte sich, dass Geschwindigkeit nicht alles war, sondern auf der Strecke zu bleiben den weitaus schwierigeren Teil darstellte.
Die so genannte Chaostaste, um den Bahnstrom zu unterbrechen, wurde nur dann genutzt, wenn im Inneren Teil der Bahn oder in einer Unterführung ein Auto aus der Bahn geriet. Somit hing es auch davon ab, wie schnell die Einsetzer waren. Nach dem ersten von drei Läufen hatte sich Maximilian an die Spitze gesetzt. Sein Auto machte keinen „Abflug“ und so war er mit einer Runde in Führung.
Alle Schülerinnen und Schüler zeigten wahren Siegeswillen und es war eine Freude den jungen Rennfahrerinnen und Rennfahrern zuzusehen. Während des zweiten Laufs machte sich der Ehrgeiz bemerkbar: Es gab die wenigsten Abflüge insgesamt im Rennen und die Tabelle wurde neu sortiert: Jaqueline, Pia und Alina schossen in die Top 5.
Das letzte Rennen wurde jedoch etwas chaotisch, die Fahrzeuge wurden ans Äusserste gebracht, die Jungs wollten sich das nicht bieten lassen, dass die Mädels im Topranking die Oberhand hatten. Die Fahrzeuge mussten somit sehr oft wieder eingesetzt werden und es gab viele Rennunterbrechungen, da der eigens erstellte Druck auf sich selbst den Fahrern den Blick für die Kurven trübte. Nach dem Dritten Lauf war Schluss, denn um 22.30 Uhr war es für die Teenies einfach zu spät, denn sie mussten am Freitag schließlich ihr Zeugnis noch mit offenen Augen in Empfang nehmen.
Das Ergebnis lautete nach dem dritten Lauf wie folgt:

Was die Fahrer nicht wussten: Die ersten drei bekommen einen Gutschein für eine kostenlose Teilnahme an einem Clubabend des RCA. Die Resonanz auf dieses Event war groß und die Fahrer waren sich einig: „Das könnten wir jeden Donnerstag machen!“